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Film über Haaren

Am Tag der Städtebauförderung am 8. Mai 2021 wird das Handlungskonzept Haaren in einem Film dargestellt. Dabei steht die Umgestaltung des St. Germanus Platzes im Mittelpunkt.

Die Live-Übertragung läuft auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen www.youtube.com/stadtaachen. Während der Online-Veranstaltungen bestehen für alle Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen und Anregungen zu den Plänen in Haaren im Chat zu platzieren. Auch vorab können bereits Anregungen, Fragen oder Kritik an die E-Mail-Adresse stadterneuerung@mail.aachen.de gestellt werden.

Als richtungsweisender Handlungsleitfaden wurde das ISEK Haaren 2014 im engen Schulterschluss zwischen der Fachverwaltung, der Haarener Politik und den Bewohner*innen entwickelt und ging 2015 für den Bezirk an den Start. Seitdem sind verschiedene Projekte aus diesem Konzept angestoßen worden, die mit ihrer kurz- bis mittelfristigen Umsetzung zu einer attraktiven und zukunftsgerechten Gestaltung des Stadtbezirks beitragen sollen. Stadtplaner und Projektleiter des ISEK Haaren Boris Mehlkopf von der Abteilung Stadtgestaltung und Stadterneuerung erklärt: „Auch wenn aktuell für die Haarener*innen vor Ort vielleicht noch keine direkten Veränderungen wahrnehmbar sind, so laufen im Hintergrund doch viele entscheidende Planungs- und Entscheidungsprozesse, die in den nächsten Monaten und Jahren in sichtbaren Ergebnissen münden werden.“

Neuer Bezirksgarten entsteht

Bei der Bezirksratssitzung am 3. Februar wurde die Idee für einen neuen Bezirksgarten präsentiert.

Die Mauer ist weg

Hinter dem Bezirksamt ist in Platz, der bisher nicht wirklich genutzt wird. Dies soll sich ändern, denn in einem Gespräch des Bezirksamtsleiter Ron-Roger Breuer mit der Gemeinde Christus unser Bruder entstand die Idee für eine gemeinsame Entwicklung des angrenzenden Gartens der Gemeinde. Im letzen Jahr wurde durch den Abriss der Mauer Fakten geschaffen. Herr Breuer konnte den Partnerschaftsverein Aachen-Kapstadt für das Projekt begeistern. Diese wiederum stellten Kontakt zur RWTH statt, die eine erste Präsentation des zukünftigen gemeinsamen Bezirksgarten bei der Bezirksratssitzung präsentiert wurde.

Vorgesehen sind eine Obstwiese, Gemüsegärten und ein Ruhebereich und eventuell eine Bühne. Der Garten soll durch neue Wege mit dem gerade entstehenden Frauenhaus, dem Park und dem Bezirksamtsplatz als Scharnier dienen und den ganzen Bereich aufwerten.

Die RWTH Aachen wird nun mit Masterstudenten bis April weiter planen, bzw. einen Wettbewerb ausrufen. Bereits ab Mai soll es dann in die Umsetzung gehen, damit der Garten im August eröffnet werden kann.

Trinkwasser marsch!

UPDATE: 29.01.2021 Die Warnung vor den Kolibakterien hat sich als Missverständnis herausgestellt. Anscheinend sind Proben vertauscht worden. Also Wasser marsch!

Für ganz Aachen ist ein Abkochgebot für Trinkwasser im Stadtgebiet Aachen erlassen worden.

Bei einer routinemäßigen Kontrolle wurden bakterielle Verunreinigungen festgestellt. Als Vorsichtsmaßnahme wird empfohlen, das Wasser bis zur Entwarnung entweder abzukochen oder zum Trinken Flaschenwasser zu verwenden.

Haarbach wieder sichtbar

Der Haarbach hat es an der Alt-Haarener-Straße in der Ortsmitte wieder ans Tageslicht geschafft. Bei Sanierungsarbeiten am Kanalsystem des Haarbachs in 2017 wurde er wieder sichtbar. An dieser Stelle hat die STAWAG den Bachlauf in einem ersten Stück wieder offengelegt.

 

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts ­ floss er offen durch die Alt-Haarener Straße und war prägendes Element der Ortsmitte. Er war das Herzstück und wichtige Antriebsfeder für Haarens Entwicklung. Der Haarbach diente allerdings auch, wie die meisten anderen Aachener Bäche, Gewerbe und beginnender Industrie als Hauptabwasserleitung. Starke Geruchsbelästigungen und hygienische Probleme waren die Folge. Mit Fertigstellung des neuen unterirdischen Kanalsystems verschwand der Haarbach im Untergrund. Heutzutage ist das Wasser des Haarbachs sauber und könnte wieder problemlos an der Oberfläche ­ fließen.

„Interessierte Bürgerinnen und Bürger wünschten sich immer wieder den Bach sichtbar zu machen. Dieser Wunsch wurde von der Haarener Bezirksvertretung aufgegriffen“, weiß Bezirksbürgermeister Daniel Hecker. An einer Stelle ist der Bach nun wieder sichtbar. Ein Hinweisschild weist auf diese Stelle hin und informiert Bürgerinnen und Bürger über den Haarbach und die weitere Planung.

„Im Rahmen eines sogenannten Werkstattverfahrens wurden verschiedene Konzepte zur Umgestaltung der Ortsmitte Haaren und einer möglichen Bachoffenlegung entwickelt, die als Grundlage für weitere Planungen dienen.

Hier auf der Infotafel wird eines der erarbeiteten Konzepte dargestellt“ erklärt Antje Wiese, Projektleiterin des Stadtteilmarketings Haaren.

Bezirksamt Haaren unterstützt die Blutspende

Einige Kolleginnen und Kollegen des Bezirksamts Haaren spendeten nach Feierabend in der Haarbachtalhalle Blut. Grund dafür war ein Anruf der Vorsitzenden des Deutschen Roten Kreuz Ortsverbandes Haaren Marita Lynen.

Sie informierte Bezirksamtsleiter Ron-Roger Breuer darüber, dass es derzeit immer schwieriger werde, einen ausreichenden Vorrat an Blutkonserven zu generieren, da die Anzahl der von Spenderinnen und Spender rückläufig sei.

Nach einem kurzen Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen des Bezirksamtes Haaren gab es eine große Bereitschaft das Rote Kreuz zu unterstützen. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zuvor noch nie Blut gespendet haben, erklärten sich zu einer Spende bereit.

Breuer und sein Stellvertreter Stephan Schmitz sehen in dieser Aktion einen wichtigen Beitrag in der derzeit schwierigen Lage und hoffen, dass sich auch zukünftig genug Spenderinnen und Spender finden, damit im Ernstfall genügend Blutkonserven zur Verfügung stehen.

Haaren hat einen eigenständigen Ortsverband des Roten Kreuz, der regelmäßige Spendetermine anbietet. Doch auch in Haaren waren die Spenderzahlen beim letzten Termin stark rückläufig.

 

Halbzeit im Projekt Integriertes Handlungskonzept

Bei der Bezirksvertretungssitzung am 25. November 2020 in der Haarbachtalhalle wurden die Mitglieder*innen der neu gewählten Bezirksvertretung unter der Leitung des neuen Bezirksbürgermeisters Daniel Hecker über den Sachstand im Projekt Integriertes Handlungskonzept informiert. Über 15 Anwohner*innen waren gekommen um der letzten Sitzung in 2020 beizuwohnen.

Frau Strehle und Herr Mehlkopf vom Fachbereich Stadtentwicklung waren gekommen um über den aktuellen Stand des Projektes zu berichten. 2015 startete das Handlungskonzept mit der Planung mit Bürgerbeteiligung. 2025 muss das Projekt abgeschlossen werden. Insgesamt stehen 5,1 Million Euro Fördermittel dafür breit, wovon bereits 4 Millionen ausgegeben, bzw. verplant sind. Es soll eine Prioritäten-Liste aufgestellt werden, wofür die offenen Mittel noch eingesetzt werden sollen. Doch zunächst ging es in die bereits gestatten Projekte.

Rund um St. Germanus
2019 wurde das Projekt Umgestaltung St. Germanus beschossen. Durch Personalmangel und offene Grundstücksfragen konnte aber noch kein Umbau beginnen. Das Immobilienmanagement ist aber gerade in der Verhandlung mit den Eigentümern. Wenn alles gut geht sollen 2021 mit der Umgestaltung begonnen werden. Ein neuer Raum für Anwohner mit hoher Aufenthaltungsqualität soll entstehen. Diese Projekt wird auch zu 100% durch Fördermittel finanziert. Ursprünglich sollten rund 80 % der Summe vom Städtebauförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen gestellt werden. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, welche auch die Kommunen vor große Herausforderungen stellt, wurde seitens des Landes NRW auch der übrige Anteil der Projektsumme bezuschusst.

Wurm und Haarbachaue
2020 ist es der Stadt gelungen, das Grundstück am Haarener Dreieck zu erwerben. Dies macht nun den Weg frei für die Realisierung des Projektes, das eine ökologische und gestalterische Aufwertung des Zusammenflusses von Haarbach und Wurm ermöglichen soll. Der Wasserverband Eifel/Rur ist in das Projekt eingestiegen und möchte die Bachläufe wieder renaturieren. Die Fördermittel dafür hat der Verband aber noch nicht gestellt. Daher kann es hier zu einer Verzögerung kommen.

Park am Alten Friedhof
Der Park soll umgestaltet werden. Die Spielflächen sollen in diesem Zuge attraktiver gestaltet werden und die Wege optimiert werden. Die Grillhütte steht zur Diskussion. Dazu konnten sich die Bezirksvertreter aber noch nicht entscheiden. Dies soll im Januar entscheiden werden. Durch den Ankauf des Haarener Dreiecks ist es nun auch möglich zwei Brücken zu bauen, die auch den Fahrradverkehr sicher durch den Park bringen wird. Grundsätzlich soll die Böschung zum Bach abgesengt werden, um diesen mehr erfahrbar zu machen. Im Herbst 2021 sollen hier die Umgestaltungen beginnen und ein Wasserspiel für Kinder, Sportgeräte und viel Grün in den Park bringen. 2022 soll dann bereits alles fertig gestellt sein.

Stadthäuser am Park
2017 wurde bereits begonnen die Häuser zu planen. Dies wurde dann 2019 noch einmal überarbeitet, da die 3. Kita und ein Parkdeck in den Entwurf integriert wurden. Ein grünes Wohnquartier soll entstehen.

Am Denkmal
Der Platz und die Wege am Denkmal sollen auch noch umgestaltet werden. 2021 soll das Projekt der auch starten und 2022 abgeschlossen werden.

Ansonsten wurde noch über die Förderung Altbauplus und des Stadtteilmarketings berichtet. Eine Stadtteilbroschüre soll Anfang 2021 erscheinen.

Der schwere Unfall im Kreisverkehr an der Charlottenburger Allee wird dazu führen, dass die Ortseingangsschilder umgestellt werden müssen, denn zur Zeit liegt der Kreisverkehr nicht innerorts, daher wären die Markierungen für Fahrräder nicht rechtens. Nach der Umsetzung wird es gekennzeichnete Wege auf der Straße geben. Dies ist auch schon so beauftragt. zur nächste Sitzung wird die Verwaltung auch zwei Lösungen für Fahrradstreifen zwischen Jülicher Straße und Germanusstraße präsentieren.

In der Bezirksvertretungssitzung ging es dann noch um die Gestaltung von Bolzplätzen in Verlautenheide und Haaren, einen Antrag auf Tempo 30 in Haaren. Die Standorte für die Fahrradbügel wurden bis auf die Standorte am Haarener Markt und Haarbachtalhalle für gut befunden. Durch die Bügel am Markt würden ein Parkplatz verschwinden, die Bügel sollten besser auf dem Mark platziert werden. Auch an der Haarbachtalhalle könnte man die Bügel besser seitlich der Halle platzieren, fanden die Vertreter.
Der Vorplatz vor dem Sitzungssaal der Bezirksvertretung soll aufgewertet werden. Eventuell soll ein Weg zum Park eingerichtet werden.

Zum Schluß freute sich die Bezirksvertretung darüber, dass im letzen Jahr noch bezirkliche Gelder übrig geblieben sind. Insgesamt 12500 €. Dafür soll ein Lastenrad und Outdoor-Spielgeräte für den Park angeschafft werden.”