Ein Unfall mit Folgen

Am 13. Juni kam bei einem Unfall am Kreisverkehr auf der Hüls eine Fahrradfahrerin ums Leben. Wie es dazu kommen konnte wird noch untersucht. Die Polizei sucht noch nach Zeugen. Wer etwas gesehen hat, kann sich unter 0241/9577-42101 oder 0241/9577-0 (außerhalb der Bürozeiten) melden.

Leider kommt es in der letzten Zeit immer wieder zu tödlichen Unfällen mit LKWs und Fahrradfahrern. Über Aktivitäten zur Verbesserungen der Rad-Infrastruktur, die allen am Straßenverkehr Teilnehmenden zugute kommen, wird gesondert berichtet.

Der Verein Haarener Unternehmer e.V. spricht den Angehörigen der tödlich Verunglückten aufrichtiges Mitgefühl aus.

Haarener Gracht gesperrt

Wer von Haaren nach Verlautenheide fahren möchte steht an der Kreuzung Haarener Gracht jetzt vor dem Schild: Straße gesperrt. Bis   in den Sommer wird die Baustelle bestehen bleiben. An der Haarener Gracht werden zwei Regenrückhaltebecken gebaut.

Wer nicht mit dem Auto unterwegs ist, kann aber zu Fuß oder mit dem Rad den berg nach Verlautenheide erklimmen.

Parkumgestaltung

Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Haaren wird auch der Park am alten Friedhof umgestaltet.

Zuständig für die Planung sind die Grünflächenplaner beim Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen.

Die PlanerInnen dieses Fachbereiches möchten sich Ideen und Anregungen von den Bürgerinnen und Bürgern holen und laden daher zu 2 Parkspaziergängen am 28.03.2019 17.00 Uhr und 30.03.2019 um 11.00 Uhr ein.

altbau plus im Kirchcafé

„Verheizen Sie nicht Ihr Geld“ ist der Titel der Infoveranstaltung am Sonntag, 24.02.2019 um 12:45 Uhr, im Gemeindesaal der Christuskirche in Aachen-Haaren, Am Rosengarten 8. Eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen oder eine herzhafte Knabberei und viele Tipps und Informationen stehen für die Besucher bereit!

Energiesparendes Sanieren geht an vielen Stellen eines Gebäudes. Sabine von den Steinen, Architektin bei altbau plus, stellt kleine und größere Maßnahmen vor, gibt Tipps zu finanziellen Fördermöglichkeiten und geht auf individuelle Fragen ein. Alles mit dem Ziel, die Energiebilanz eines Wohnhauses zu verbessern und den eigenen Geldbeutel in Zukunft zu entlasten.

Die Christuskirche in Haaren und altbau plus heißen jeden Besucher herzlich willkommen. Für jüngere Gäste gibt es eine kleine Sonderveranstaltung und etwas zu gewinnen.

Karnevalstermine in Haaren und Verlautenheide

FEBRUAR

Freitag der 16.
Gala/ Kostümsitzung
KG Hooreter Jonge
19:30 Uhr Haarbachtalhalle 


Freitag der 22.
1. HAARENER EX-PRINZEN TREFFEN
Party
19:00 Uhr Sängerheim


 Donnerstag der 28.
FETTDONNERSTAGSPARTY

ab 16 Uhr mit DJ
11:00 Uhr Sängerheim

KARNEVALSFEIER
“sit 100 Johr, wie wohr, tut AWO jut”.
12:30 Uhr AWO Begegnungszimmer


MÄRZ

Freitag der 1.
BEZIRKSKARNEVAL

Karneval im Bezirk
18:45 Uhr Haarbachtalhalle

JECKER FREITAG
Karnevalsparty
19:00 Uhr Sängerheim


Samstag der 2.
KARNEVALISTISCHES TREIBEN IN DER ARCHE

KG Bröselspetze
11:11 Uhr Arche

KOSTÜMPARTY
Karnevalsparty
18:00 Uhr Arche


Sonntag der 3.
ZUGPARTY

ab 14 Uhr mit DJ und Live-Programm
11:00 Uhr Sängerheim

VIERTELZUG
Karnevalsumzug
11:30 Uhr Haarener Markt

KOSTÜMBALL
KG Bröselspetze
20:00 Uhr Arche


Montag der 4.
ROSENMONTAG

Karnevalsparty
12:00 Uhr Sängerheim


Dienstag der 5.
PRINZENVERABSCHIEDUNG

KG Bröselspetze
19:00 Uhr Endstraße 2

Hooreter Frönnde ausgezeichnet

Bei ihrer Galasitzung in der Haarbachtalhalle Ende Januar wurden die Hooreter Frönnde mit dem Helmut Strack Preis ausgezeichnet. 

Der noch junge Karnevalsverein (gegründet 2005) fing mit fünf Nachwuchs-Karnevalisten an. Mittlerweile sind es 80 Kinder, die in das Brauchtum eingeführt werden. Die Kostüme werden gemeinsam erstellt, und die Kinder in die Vereinsarbeit eingebunden. Viele bleiben dem Verein treu und bringen sich dann in die Nachwuchsförderung ein. Die Förderung des Nachwuchses ist die Absicht der Stiftung. Daher ließ es sich die Stiftungsleitung mit dem Oberbürgermeister nicht nehmen, den Preis, welcher mit 1500 € dotiert ist, persönlich zu überreichen. Bei der Galasitzung durften sich dann auch die Yellow Tigers und Yellow Kids zeigen, welche bei den Wettbewerben häufig ausgezeichnet werden

Bleibt die Streuobstwiese erhalten?

Seit Ende des letzten Jahres hat sich viel Unmut über die Entscheidung der Bezirksvertreter, die Streuobstwiese an der Welschen Mühle für einen Kitaneubau zu opfern, aufgebaut.

Zum Bürgerforum am 22. Januar kamen daher über 150 BürgerInnen trotz Schnee, um  mit den Politikern und Fachbereichsleitern zu diskutieren.

Aber zunächst einmal ging es um die Tarifstruktur im öffentlichen Nahverkehr und um die Förderung von Stoffwindeln. Das Bürgerforum befasst sich mit allen Eingaben von Bürgern, und dies ist ja auch gut so. So mussten sich die Bürger gedulden, bis ihr Anliegen zur Sprache kam. Rita Dautzenberg und Marion Liesens, die mit ihrer Flugblattaktion den Stein ins Rollen gebracht hatten, trugen ihre Argumente vor. Aus Sicht der Anwohner ist der Bau einer Kita an der geplanten Stelle völlig unsinnig, da er als Treffpunkt dient und sich gerade bei den Bewohnern des Seniorenzentrums großer Beliebtheit erfreut. 

Es gäbe in Haaren deutlich besser geeignete Plätze für einen Kitaneubau als an der Welschen Mühle. Die Bürger konnten nicht nachvollziehen, warum gerade die Streuobstwiese dafür in Betracht gezogen wurde. Dennoch hatte der Bezirksrat einstimmig für den Ort gestimmt.

Herr Brötz (Fachbereichsleiter Kinder und Jugend) führte aus, dass es nicht genügend Grundstücke in städtischem Besitz geben würde und im Sozialbereich 8 (Obere Jülicher Straße, Haaren und Verlautenheide) 120 Kita-Plätze fehlen würden. Dies sei durch eine sechszügige Gruppe zu kompensieren. Dafür seien laut Gesetzgeber 1080 qm Gebäudefläche und 1800 qm
Außengelände notwendig. Da sei die Auswahl eingeschränkt gewesen. Zwei weitere Flächen in der Laachgasse und Akazienstraße seien durch Bürgerproteste bzw. Nutzung des Bolzspielplatzes weggefallen.

Die Bürger fanden aber auch weitere passende Gelände in Haaren, so sei das Wohnneubaugebiet am Burghöhenweg auch geeignet. Dies sei eine Alternative, sagte auch Frau Hildesperger vom Baufachleitung, stellte aber auch klar, dass die Diskussion für sie zu früh käme, da es sich zunächst um ein Planungssicherungsverfahren handelt, bei dem man feststellen würde, ob das Gelände an der Welschen Mühle überhaupt bebaubar wäre. Es sei ein offenes Verfahren, bei dem alle Aspekte – auch der Widerstand der Bewohner – in Betracht gezogen würden. Das Verfahren würde zwei Jahre dauern, und daher ist nicht so schnell mit einem Neubau zu rechnen. Dies fanden die Bürger nicht gut, denn wenn erst einmal die Bäume weg wären, würden sie so schnell nicht wieder nachwachsen.

Die Ratsvertreter waren dann der Meinung, dass auch Grundstücke in Privatbesitz eventuell wieder ins Auge gefasst werden sollten, was aber zurzeit von der Stadt nicht erwünscht sei.

Schließlich wurde unter großem Applaus beschlossen, dass das Bürgerforum dem Kinder- und Jugendausschuss empfiehlt, weitere alternative Standorte zu finden und das Neubaugebiet am Burghöhenweg mit in Betracht zu ziehen. Die 120 Eltern, die zurzeit einen Platz in Haaren benötigen, müssen sich weiterhin gedulden.

Trotz einiger emotional aufgeladener Vorträge blieb die Veranstaltung aber friedlich und sachlich. Wenn demokratische Prozesse immer so gut funktionieren würden wie in Haaren, sähe es besser im Lande aus.